Jüngste Standortentwicklung Karlshorst-Ost


Vom städtebaulichen Wettbewerb bis zum Bebauungsplan
Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbes - Springer-Hollricher. Überarbeiteter Stand 1999
Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbes - Springer-Hollricher. Überarbeiteter Stand 1999

Nach der Aufhebung der militärischen Nutzung im Jahr 1993 entstand bereits die Planungsabsicht, das Areal zu einem attraktiven Wohnquartier zu entwickeln. Hier sollte insbesondere Wohnraum für Bundesbedienstete geschaffen werden. Aus diesem Anlass wurde Ende 1996 für das ehemals militärisch genutzte Gelände sowie für weitere angrenzende Flächen unter dem Namen „Wohnungsbau für Bundesbedienstete auf dem ehemaligen Kasernenstandort in Berlin-Karlshorst“ ein einstufiger Realisierungswettbewerb in zwei Phasen ausgelobt.

Die Wettbewerbsauslobung erfolgte unter der Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie.
Mehr Details über die Ausschreibung erfahren Sie auf der Competitionline – Ausschreibungswebsite.

Im Ergebnis des Wettbewerbs empfahl die Jury, den aus der zweiten Wettbewerbsphase hervorgegangenen Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Springer/Hollricher als Vorgabe für die weitere bauliche Entwicklung zu verwenden. Hier finden Sie mehr Informationen über das Wettbewerbsverfahren und preisgekrönte Konzeptionen.

Mit der Veräußerung des Geländes der ehemaligen Festungspionierschule konnte ab 2009 die bauliche Entwicklung zumindest eines Teilbereichs des ehemaligen Kasernenareals eingeleitet werden. Für das Gelände wurde in Abstimmung mit dem Bezirk ein neues Entwicklungskonzept erarbeitet. Das Konzept sah eine Umwandlung der ehemaligen Kasernenanlage in eine Wohnanlage vor, unter weitgehender Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Ein großer Teil des Wohnprojekts ist inzwischen fertig gestellt und bereits bezogen worden.

Mit der 2010 vollzogenen Veräußerung übriger bundeseigener Grundstücksflächen im Bereich nördlich und östlich der ehemaligen Festungspionierschule, wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Entwicklung des Plangebiets eingeleitet. Der neue Grundstückseigentümer und der Bezirk kamen überein, dass das bestehende städtebauliche Konzept nicht mehr marktfähig sei. Im Ergebnis wurde beschlossen, den städtebaulichen Entwurf zum fünften Mal zu überarbeiten, ohne jedoch die Grundzüge der Planung, wie z.B. das Grundgerüst des neuen Erschließungsnetzes als auch die Nutzungsstruktur in Frage zu stellen. Gegenstand der Überarbeitung war der gesamte Geltungsbereich des Bebauungsplans XVII-50a mit Ausnahme der Flächen des Biesenhorster Sandes; Ergebnis dieser Überarbeitung ist das Gartenstadt-Konzept des Architekten Klaus Theo Brenners.

Verfahrenskronik der jüngsten Standortentwicklung

Überarbeiteter Entwurf als Grundlage für den Bebauungsplan (2006)
Überarbeiteter Entwurf als Grundlage für den Bebauungsplan (2006)

• 1996/1997 Durchführung des städtebaulichen Wettbewerbs
• 1998 Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans XVII-50
• 1999 Beschluss zur Teilung des Bebauungsplans XVII-50 in die Bebauungspläne XVII-50a/b/c
• 2000 Durchführung der ersten frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan XVII-50a
• 2003 erneute frühzeitige Bürgerbeteiligung
• 2005 frühzeitige Behördenbeteiligung
• 2007 Behördenbeteiligung
• 2009 Veräußerung des Grunstücks mit der ehemaligen Festungspionierschule an einen Privatinvestor
• 2010/2011 Veräußerung weiterer sich noch im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland befindenden Grundstücke
• 2011 Teilung des Bebauungsplans XVII-50a in die Bebauungspläne XVII-50aa (nördlicher Teil) und XVII-50ab (südlicher Teil)
• Dezember 2011 Änderung des Geltungsbereichs (Herauslösung der naturnahen Freifläche)

Hier gelangen Sie zum detailierten Verfahrensverlauf.

Ideenwerkstatt Potsdam School of Architecture ‚Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte‘

 Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte (Ideenwerkstatt Potsdam School of Architecture)
Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte (Ideenwerkstatt Potsdam School of Architecture)

Städtebauliche Konzepte Potsdamer Universität (unter der Leitung von Prof. Klaus Theo Brenner)
In 2006-2007 wurden auf Veranlassung des Amtes für Planen und Vermessen, Fachbereich Stadtplanung im Bezirk Lichtenberg in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Musem, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben von den Studentinnen und Studenten der Potsdam School of Architecture unter der Leitung vom Prof. Klaus Theo Brenner und Carsten Becker fünf alternative Entwürfe für das Wohngebietszentrum Karlshorst ausgearbeitet.
Die Aufgabe sollte auf das Erfordernis einer klar definierten städtischen Mitte des neuen Gebiets hinweisen und dieses hervorheben.

Die Entwürfe wurden am 16. Mai 2007 im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst erörtert und mit den Bewohnern diskutiert.

Bildgalerie Endpräsentation

Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte Endpräsentation 31.1.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte Endpräsentation 31.1.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte Endpräsentation 31.1.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte Endpräsentation 31.1.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte Endpräsentation 31.1.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte Endpräsentation 31.1.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Wohngebietszentrum Karlshorst - Neue Mitte Endpräsentation 31.1.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)


Bildgalerie Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Ausstellungseröffnung Wohngebietszentrum Karlshorst am 24.4.2007 (Foto Dietmar W. Nöske)
Areal der Festungspionierschule
Areal der Festungspionierschule

Jüngste Entwicklung im Areal der ehemaligen Festungspionierschule
Ende 2007 wurde die Anlage der ehemaligen Festungspionierschule vom privaten Investor erworben. Dieser ist derzeit dabei, das Gelände zu entwickeln: Die Bestandssanierung der denkmalgeschützten Gebäude ist weitgehend abgeschlossen; die neuen Gebäude befinden sich noch in der Bauphase. Die denkmalgeschützten Gebäude gehören zum “Wohnpark Karlshorst”. Die Neubaumaßnahmen der zwei hinzukommenden Gebäudekomplexe tragen den Namen “InCasa Familiendomizil”. Insgesamt sollen nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen im Bereich der ehemaligen Festungspionierschule 340 Wohneinheiten entstanden sein.
Mehr über die Umnutzung der Gebäudeanlagen der Festungspionierschule erfahren Sie hier: Dokument Sanierung Festungspionierschule.


Gartenstadt Karlshorst (Visualisierung Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur)
Gartenstadt Karlshorst (Visualisierung Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur)

Gartenstadt Karlshorst
Zusätzlich zur derzeitigen Entwicklung im Bereich der ehemaligen Festungspionierschule soll nun auch für das Gebiet nördlich und südlich dieses Geländes, das im Jahr 2011 erarbeitete Gartenstadt-Konzept des Architekten Klaus Theo Brenner Realität werden. Hier sind zusätzliche 900 Wohneinheiten geplant.
Hier geht es zur Projektbeschreibung: Gartenstadt Karlshorst