Willkommen auf der Website von Karlshorst-Ost,

willkommen in der Gartenstadt Karlshorst!

Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel (CDU)
Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel (CDU)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir möchten Sie an dieser Stelle über die Entwicklung im Bereich Karlshorst-Ost, insbesondere über das Vorhaben Gartenstadt Karlshorst, eines der größten Wohnbauprojekte Berlins informieren. Auf einer Fläche von rund 40 Hektar sind in den nächsten vier bis fünf Jahren bis zu 1.300 Wohnungen in unterschiedlichen Haus- und Wohnungstypen geplant. Unter Federführung des international renommierten Architekten Prof. Klaus Theo Brenner entsteht eine neue „grüne Stadt“, die sich aus Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern und aus Stadtvillen, Townhouses und Geschosswohnungsbauten zusammensetzt. Die denkmalgeschützten Bestandsbauten ergänzen dabei nicht nur die Szenerie dieses historischen Ortes – sie werden zu neuem Leben erweckt.

Der Bevölkerungszuwachs durch dieses und weitere Wohnungsbauvorhaben in der Gegend ermöglicht eine Festigung der bestehenden und neu entstandenen Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsstrukturen rund um das Ortsteilzentrum sowie entlang der Treskowallee. Zugleich rechtfertigt es eine weiterhin gute verkehrliche ÖPNV-Anbindung von Karlshorst und versetzt uns in die Lage, auch über eine Ausweitung von Gemeinbedarf bei Kita-, Schul- und Sportnutzung nachzudenken und an entsprechender Stelle offensiv zu vertreten.

Ihr
Wilfried Nünthel
Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung

Karlshorst-Ost: Der Hintergrund

Masterplan der Gartenstadt Karlshorst im Gesamtkontext des Ortsteils Karlshorst (Quelle: Projektdokumentation Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur)
Masterplan der Gartenstadt Karlshorst im Gesamtkontext des Ortsteils Karlshorst (Quelle: Projektdokumentation Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur)

Für Karlshorst-Ost, heute ein noch weitgehend brachliegendes Gelände am Biesenhorster Sand, bestand bereits unmittelbar nach der Aufgabe der militärischen Nutzung im Jahr 1994 der Gedanke, den durch Villen- und Einfamilienhausstrukturen geprägten Wohnstandort Karlshorst hier nach Osten zu erweitern.
Nach der Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs im Jahr 1997 wurde Ende 1997 die Aufstellung des Bebauungsplans XVII-50 beschlossen. Der Siegerentwurf diente als Grundlage für den Bebauungsplan in Abstimmung mit dem Bezirk Lichtenberg aufgrund der sich geänderten Nachfrage nach Wohnraumtypen mehrfach modifiziert und fortgeschrieben.

Als erste Baumaßnahmen werden im Bereich der ehemaligen Festungspionierschule Bestandssanierung sowie Neubaumaßnahmen unter dem Projektnamen Wohnpark Karlshorst durchgeführt. In diesem Zusammenhang entstehen zurzeit die Reihenhäuser des InCasa Familiendomizils. Nach dem Abschluss der Maßnahmen im Bereich der ehemaligen Festungspionierschule können insgesamt 340 Wohneinheiten bezogen werden.

Bald wird auch das für das restliche Gebiet erarbeitete, an die vorherigen Konzeptionen anknüpfende Gartenstadt Konzept des Architekten Klaus Theo Brenner Realität. Hier werden ab 2013 zusätzliche 900 Wohneinheiten entstehen. Das Gartenstadt-Projekt ist in zwei Abschnitte geteilt:
Im nördlichen Bereich, der so genannten Gartenstadt I, wurde bereits der Bau der ersten Häuser eingeleitet; mit dem Bau weiterer Häuser in diesem Bereich kann nach der Festsetzung des Bebauungplans XVII-50aa begonnen werden. Insgesamt entstehen hier voraussichtlich bis 2015/2016 350 Wohneinheiten.
Für den Bereich südlich der ehemaligen Pionierschule (Gartenstadt II) hat das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans XVII-50ab im Jahr 2012 begonnen. Hier wird langfristig mit dem Bau weiterer 550 Wohneinheiten gerechnet.

Nach dem Abschluss aller Bauvorhaben im Gebiet werden in Karlshorst Ost zukünftig ca. 3.000 Einwohner leben.

Dieser Internettauftritt bietet Informationen über die Planung und Entwicklung in Berlin-Karlshorst Ost, auch "Gartenstadt Karlshorst" genannt. Der Auftritt begleitet die Bebauungsplan-Verfahren XVII-50aa und XVII-50ab und deren bauliche Realisierung. Aktuelle Themen werden hier vermittelt, die nicht nur die alteingesessenen und neu hinzuziehenden Karlshorster Bürgerinnen und Bürger betreffen, sondern auch alle die, die sich für das Geschehen in diesem Teil der Stadt interessieren.